Im „Kleinen Ich“ leben wir Kinder den Alltag wie in einem großen Wohnhaus. In unseren Kinderzimmern darf und soll es auch mal laut und unordentlich sein. Im Esszimmer kann auch gespielt werden, aber nur bis wir gemeinsam den Tisch decken und uns zum Essen treffen. Der Duft des Essens ist schon den Vormittag über aus der Küche durchs Haus gezogen. Wenn es etwas zu reparieren, bohren oder sägen gibt, gehen wir mit einer Erzieherin auch mal in unsere Werkstatt im Keller und schauen, was wir selbst erledigen können. In unserem Atelier können wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Manchmal überraschen wir hierbei sogar unsere Erzieherinnen und Eltern. Im Büro haben wir übrigens auch ein Kinderbüro. Hier können wir auf einer Schreibmaschine tippen und unsere Arbeit dann auch heften, lochen und ablegen. Manchmal dürfen wir sogar schreddern, aber nur wenn wir etwas auf unseren Schredderstapel gelegt bekommen. Wann immer es das Wetter zulässt, können wir auch in den Garten gehen. Hier gibt es reichlich Platz zum Toben, Spielen und Buddeln. In unserem kleinen Nutzgärtchen versuchen wir auch etwas anzubauen. Bei Tomaten und Salat und Kräutern klappt das schon ganz gut.
Die Großen würden sagen, dass im „Kleinen Ich“ 50 Kinder in zwei Stammgruppen im teiloffenen Konzept betreut werden. Und dass hierbei 25 Plätze von 7 Uhr bis 14 Uhr und 25 Plätze von 7 Uhr bis 16 Uhr angeboten werden.
Wir Kinder sagen, dass wir mit vielen unserer Freunde den Alltag im „Kleinen Ich“ fast wie zu Hause erleben, nur irgendwie mit mehr Kindern und meistens auch etwas wilder. Und dass um 14 Uhr schon die Hälfte der Kinder wieder nach Hause geht und der Rest bis 16 Uhr bleiben kann. Schaut euch das „Kleine Ich“ doch einfach mal gemeinsam mit euren Eltern an.